Denkmalschutz & Konservierung

Zuständig: Melkiperium – Unterabteilung für Ewigkeitswerte & Statische Konservierung

Das Achtgebirge achtet das Erbe. Da die bestehende Architektur im Projektgebiet (intern: „Sichtbehindernde Altsubstanz“) aufgrund ihrer historischen Bedeutung nicht einfach entfernt werden kann, wurde das innovative Verfahren der Sand-Injektions-Konservierung (SIK) entwickelt. In enger Abstimmung mit unseren Partnern in Dubai und Sizilien stellen wir sicher, dass kein Stein verloren geht

🏗️ Technische Kennzahlen der Konservierung

Um die Unversehrtheit der Denkmäler unter dem Druck von 120 Millionen Tonnen Sand zu garantieren, werden folgende SIK-Maßnahmen umgesetzt:

📂 Akte A-2026-Stc/DENKMAL

GEPRÜFT & FREIGEGEBEN

Betreff: Strategische Sicherung und Kapselung historischer Bauten

Im Rahmen der projektierten Gebirgsschüttung (Planungsstand 2026) hat das Melkiperium die folgende Klassifizierung der Bestandsarchitektur beschlossen. Jedes geschützte Objekt im Korridor wurde nach seiner statischen Eignung als Stützkern bewertet und einem spezifischen Konservierungsverfahren zugewiesen, um eine dauerhafte Versiegelung unter dem Achtgebirge zu gewährleisten.

📊 Tabelle S-2026/DENKMAL: Konservierungsmatrix

Schutzobjekt (Bestand) Erhaltungs-Klasse Verfahrensbeschreibung
Siebengebirgsmuseum Klasse C Vollverfüllung mit Industriesand zur Stützung der Basis des Pommeshorns. Ausstellung „Vom Stein zum Sand“ wird physisch vollendet.
Kurhaus Bad Honnef Klasse B Versiegelung mit Epoxid-Sandgemisch; Umwidmung zum statischen Dränagekörper für den Langen Klaus.
Historische Fachwerkhäuser Klasse C Injektion von flüssigem Feinsand unter Hochdruck zur Vermeidung von Setzungsrissen im Fundamentbereich.
Adenauer-Haus (Rhöndorf) Sonderklasse Hermetische Kapselung unter 12-lagiger Geotextilfolie im Kernbereich von Wall 3. Schutz vor jeglicher Witterung durch totale Verschüttung.

📢 Zitat aus der Genehmigungsakte

„Ein Denkmal ist erst dann sicher, wenn niemand mehr herankommt, um es kaputtzureden. Wir geben diesen Steinen das, was sie am meisten brauchen: Ruhe. Sehr viel Ruhe und 12 Millionen Tonnen Druck von oben.“